Dieses Jahr haben wir wieder ein Feriencamp veranstaltet. Nachdem unser erstes Feriencamp im Mai 2024 ein voller Erfolg war, war die Nachfrage nach einem weiteren Camp hoch.
Dieses Jahr trafen sich die Spielerinnen und Spieler der Anfängergruppe in der neuen Halle der Stadtteilschule Niendorf (Paul-Sorge-Straße) und die Fortgeschrittenen in der alten Halle der Stadtteilschule Niendorf (Paul-Sorge-Straße) vom 10.03. bis zum 14.03.2025 jeden Tag von 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Jeden Tag von morgens bis abends Volleyball!
Jeder Morgen begann bei der Anfängergruppe mit gemeinsamen Mobilitätsübungen und einem Spiel zur Erwärmung, um die Müdigkeit aus den Beinen zu bekommen, sowie die Vorfreude auf den Tag zu steigern. Danach folgten spielerische Kraftübungen und das eigentliche Techniktraining. Natürlich wurde am Ende eines jedes Trainingstages auch viel Volleyball gespielt.
Intensiv haben wir an den Grundlagen des Volleyballspiels gearbeitet, wie dem unteren und oberen Zuspiel sowie dem Aufschlag oder dem Angriff. Je nach Übung bzw. dem spielerischen Niveau wurden die Gruppen für das Techniktraining flexibel gestaltet, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Nach ein wenig Theorie, die immer dazu gehört, wurde im Anschluss die meisten Zeit am und mit dem Ball trainiert. In Einzel- und Kleingruppenübungen konnte dabei die Theorie von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer in die Praxis übertragen werden. Ohne zeitlichen Druck wurde auf Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen und ausführlich Feedback zu den einzelnen Übungen gegeben. Wer hat im Schulsport oder beim normalen Vereinstraining schon die Zeit, einen ganzen Tag am Angriff zu arbeiten und von morgens bis abends Bälle in das Feld zu schlagen? Auch wenn dies zu Muskelkater im Oberkörper am nächsten Tag geführt hatte. Darüber hinaus wurden während des Feriencamps auch herausfordernde Techniken, wie z.B. der „Pancake“, auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in den Trainingsplan aufgenommen. Dies führte zwar zu blauen Flecken aber auch jede Menge Spaß, dreckigen Shirts und einem sauberen Hallenboden.










Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten in der ganzen Woche einen großen Einsatz und machten im Laufe der Woche bemerkenswerte Fortschritte. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz, auch wenn an jedem Morgen zuerst die Kraftübungen auf dem Plan standen. Das Spielniveau aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer steigerte sich sichtbar von Tag zu Tag. Von einem anfänglichen „1 gegen 1“ auf Kleinfeld, wurde ab Mitte der Woche auf normalem Großfeld im „6 gegen 6“ gespielt. Die Großfeldspiele am Ende eines jeden Tages wurden dabei von Tag zu Tag besser. Am Freitag waren auf hohem spielerischem Niveau tolle und zahlreiche Angriffe sowie spektakulären Abwehraktionen zu sehen.
Die ersten Minuten der Fortgeschrittenengruppe waren mit Kennenlernen und Ballkontrollübungen gefüllt. Am Nachmittag wurde dann mit der Annahme der erste große taktische und technische Teil erst theoretisch und dann praktisch geübt, verbessert und Neues ausprobiert. Der Tag endete mit einer Spielform und einem ausführlichem Cooldown.
Ohne neuen Muskelkater oder sonstigen Beschwerden wurde sich nach einem spaßigem Warm-up dem nächsten großen Thema zu gewandt – dem Aufschlag. Nach vielen Aufschlägen, mal diagonal, mal Linie, mal kurz, mal lang ging es nach der Mittagspause um Technikverbesserungen. Unterschiedliche Übungen zum Pritschen und Baggern regten zu neuen Impulsen an. Von den Trainern wurde viel korrigiert und Tipps gegeben. Die Übungen zum Baggern endeten in einer Übung zum Feldzuspiel. Als kurz vor Ende die Konzentration nachließ gab es noch eine spaßige Challenge und eine weitere neue Spielform.
An den weiteren Tagen wurde sich dann ausführlich mit dem Angriff beschäftig, zuerst mit dem Erlernen und Verbessern der Schlagschleife und dem Blocken des Angriffs. Am Donnerstag wurde die Gruppe krankheitsbedingt immer kleiner, paar Anpassungen im Trainingsplan machten die Tage für die Verbliebenen besser. Erst der Aufschlag von oben und dann der Stemmschritt. Viele neue Abläufe und Bewegungen, die immer besser wurden. Auch in den Spielformen zum Abschluss wurden die Ballwechsel immer länger.










Freitag war der letzte Tag und das merkte man der Gruppe an, immer noch krankheitsbedingt eine kleine Gruppe und nur noch wenig Kraft. Trotzdem wurde mit viel Willen sich die Technik des „Pancakes“ angeeignet und nach 45 Minuten rutschten alle Teilnehmerinnen quer durch die Halle. Danach wurden die erlernten Ablaufe des Vortages wieder vertieft und aufgefrischt. Die ersten trauten sich auch an Sprungaufschläge an. Am Ende übten alle das, worauf sie gerade Lust hatten. Die Woche über gab es auch immer kleine Challenges, so wurde am Montag ein Regelquiz gespielt. Wie viele Spieler dürfen mitspielen? Wie viele Löcher hat ein Netz? Am Ende konnten alle viele ungewöhnliche Regelfragen beantworten. Am Dienstag brauchten sie dann Kreativität, gesucht war die kreativste Regeländerung: unser Vorschlag: die aufschlagende Person darf getauscht werden gegen eine andere auf dem Feld, diese muss dann aber den Aufschlag mit ihrer zweitbesten Hand/Arm machen. Auch ein Schnik-Schnak-Schnuk-Turnier stand auf dem Programm und sorgten für viel Unterhaltungen und Aufregungen in den Pausen. Das Fazit am Ende: viel gelernt, Spaß gehabt, aber das Anwenden während eines Spiels ist viel schwerer als in den Übungen. Und natürlich soll das Ganze wiederholt werden – möglichst schnell.
Das erste nicht-sportliche Highlight gab es direkt am Montag – alle Campteilnehmenden bekamen ein T-Shirt. Vorne links der eigene Name und auf der Rückseite nicht zu übersehen: diese Person hat am Camp im März 2025 beim NTSV Volleyball teilgenommen. Die Freude über die Shirts war groß.


Abschließend kann man sagen, dass alle viel Spaß bei Gemeinschaft, Sport und Snacks hatten und viel aus der Woche mitgenommen haben.
Wir freuen uns alle auf das nächste Volleyball Feriencamp vom Niendorfer TSV!